Projekt mehrWert Demokratie

Im Kurs „Kinder machen Schule“ soll Kindern der demokratische Wert von Gemeinschaft auf spielerische und pädagogisch einfühlsame Weise nahegebracht werden.

 

Grundlagen und Zielsetzung

Demokratie beginnt im Kleinen und ist wichtig für die Gemeinschaft. Im Wochenkurs „Kinder machen Schule“ erfahren junge Schülerinnen und Schüler demokratisches Miteinander ganz spielerisch:

In phantasievollen Workshops und Kreativaufgaben erkennen sie ihr eigenes demokratisches Fühlen, Denken und Handeln. Die Kinder erleben sich mit ihren Stärken und Schwächen als einen wichtigen Teil der Gruppe. Dabei lernen sie, sich für eine gute Sache einzusetzen, Konfliktsituationen aktiv und
konstruktiv zu meistern und Mehrheitsentscheidungen zu akzeptieren.

Ein gemeinsames Projekt, zum Beispiel zur Gestaltung des Pausenprogrammes, das im Schullandheim geplant und an der Schule umgesetzt wird, zeigt: Das Miteinander ist der Motor für den Erfolg – denn zusammen geht vieles leichter!

 

Termine

Die nächsten Projektwochen für das Schuljahr 2019/20 noch festgelegt, weitere Informationen demnächst an dieser Stelle.

Weitere Informationen erhalten Sie direkt beim Jugendhaus Leinach.

 

Aufbau des Kurses

Das Programm „Kinder machen Schule“ fußt auf drei wesentlichen Phasen:

1. "Wer bin ich als Teil der Gemeinschaft?“

In diesem Abschnitt hinterfragen die Kinder ihre Rolle in der Klasse und tanken Selbstbewusstsein in theaterpädagogischen Workshops: Mit verbundenen Augen durch einen Parcours geführt zu werden, ist ungewohnt und gelingt nur in gegenseitigem Vertrauen. Pantomimisch werden verschiedene Situationen in einer Klasse dargestellt, bei denen jeder für das Gesamtbild wichtig ist. Im Rollenspiel schließlich erkennen die Kinder: Ich werde gehört, ich kann überzeugen und gemeinsam können wir eine Lösung finden.

2. „Was macht die Gemeinschaft wertvoll?“

In dieser Phase geht es ab auf Schnitzeljagd! Gemeinsam ein Ziel zu erreichen, kann aber durchaus schwierig sein, falls es dabei zu Unstimmigkeiten und Konflikten kommt. Die positiven wie negativen Erlebnisse werden in einer anschließenden Reflexion thematisiert und etwaige Konflikte fair gelöst. Ergänzend dazu stehen auch erlebnispädagogische Geschicklichkeitsspiele auf dem Programm, die zeigen, dass man nur gemeinsam ans Ziel kommt.

3. „Wie kann ich selbst etwas bewegen?“

Ein künftiges Schulprojekt, das im Schullandheim auf den Weg gebracht und zurück an der Schule umgesetzt wird, bildet den Abschluss des Programms. Die Kinder entscheiden dabei selbst, welches Projekt sie an der Schule starten wollen. Zum Beispiel können die Schülerinnen und Schüler gemeinsam die Pausengestaltung für ihre Schulkameraden übernehmen. Dabei helfen ihnen die Erfahrungen, die sie während der Woche gesammelt haben – so erleben die Kinder, dass sie ihr Schulleben aktiv mitgestalten können. Alle Eindrücke, die die Kinder im Laufe der Woche sammeln, werden in einem privaten Tagebuch festgehalten.